Egal wohin man schaut, Plastik findet sich in einer riesigen Anzahl von Alltagsgegenständen. Dabei geht es nicht allein um die berühmte PET-Flasche, sondern genauso um die Salatverpackung, die Zahnbürste, den Kugelschreiber, das Namensschild an der Konferenz, die Hülle für das Mobiltelefon oder Einwegverpackungsmaterial. Alles Dinge, die irgendwann im Müll landen. Womit diese Gegenstände, so praktisch sie auch sein mögen, zur Umweltbelastung werden. Sogar in Fleece- und anderen Kleidungsstücken aus synthetischen Materialien befinden sich Plastikpartikel, die mit jedem Waschgang in die Umwelt gelangen.
Denn Plastik verhält sich nicht wie Kompost oder Papier, es zersetzt sich nicht und baut sich über die Zeit nicht ab. Plastik zerkleinert sich lediglich und wird somit zu Mikroplastik. Und sogar dafür braucht allein eine Plastiktüte 20 Jahre, ein Plastikbecher 50 Jahre und eine Plastikflasche sogar ganze 450 Jahre.
Hinzu kommt, dass ein Großteil des Plastikabfalls irgendwann im Meer landet und so zur stetig steigenden Vermüllung der Weltmeere führt. Das bedroht nicht nur die Umwelt, sondern am Ende auch uns – und das langfristig.