Im Grunde geht es um einen achtsamen sowie verantwortungsbewussten Umgang mit den vorhanden Rohstoffen der Erde. Diese sind nämlich nicht unendlich und werden in vielen Teilen der Erde ausgebeutet, ohne an die Folgen für die künftigen Generationen zu denken. Das sogenannte Dreieck der Nachhaltigkeit führt dabei alle ökologischen, ökonomischen und sozialen Elemente zusammen. Aus ökologischer Sicht sollen Ressourcen nur in dem Maße konsumiert werden, wie es die Regeneration der Natur zulässt. Ökonomisch gesehen soll eine leistungsfähige Wirtschaft ohne Probleme für nachfolgende Generationen gewährleistet sein. Und auf sozialer Ebene sollen für alle gleiche Chancen, Wohlstand, Bildung und Kultur garantiert sein. Werden dabei alle drei Säulen gleichermaßen berücksichtigt kann es zu einem stabilen Gleichgewicht kommen und es wird nachhaltig gehandelt.
Nachhaltig zu handeln ist unumgänglich, wenn wir auf die globalen Geschehnisse und Herausforderungen der jetzigen Welt schauen. Dabei bestimmt vor allem unser Lebensstil von Heute, wie das Leben für uns alle in Zukunft aussehen wird. Das bedeutet für uns: unseren Verbrauch an Ressourcen kritisch zu hinterfragen!
Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, welche Auswirkungen seine Handlungen im täglichen Leben auf Dauer haben. Kaufe ich jeden Tag meinen Kaffee im To-Go-Becher? – so trage ich aktiv zur Umweltverschmutzung bei. Esse ich zwei-, dreimal am Tag Fleisch- oder Milchprodukte? – so werden für Futtermittel der Tiere riesige Flächen Wald in Lateinamerika gerodet. Kaufe ich jeden Monat neue Klamotten, weil es der neue Trend so will? – so unterstütze ich wohlmöglich Kinderarbeit in Asien. Die Liste geht weiter und weiter…
Schaffe dir also ein Bewusstsein über die Auswirkungen deines Verhaltens auf der Erde. Dies ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Wie du anschließend deinen Lebensstil nachhaltiger gestalten und ändern kannst, verraten dir unzählige Artikel im Internet und auch in den sozialen Medien findest du jede Menge Content zu kritischen Themen oder höre dir interessante Diskussionen in Podcasts an. Diese sind für uns jederzeit zugänglich, kostenfrei und es bedarf keiner großen Anstrengung sich von der Couch aus darüber zu informieren. Ausreden gibt es an dieser Stelle also nicht, denn der Klimawandel ist auch in unseren Breitengraden bereits allgegenwärtig und wer meint, noch nie davon gehört zu haben, verschließt aktiv seine Augen vor Ungerechtigkeit und Ausbeutung und lässt die Zerstörung unseres Zuhauses bewusst zu!
Ganz einfach anfangen könnt ihr indem ihr euch die Pyramide des nachhaltigen Konsums zu Herzen nehmt. Dabei könnt ihr euer Kauf-Verhalten überdenken und derzeitigen Konsum ändern. An erster Stelle nutzt du, was du bereits hast. Falls du es nicht hast und etwas Neues brauchst, dann leih es dir am besten von Freunden oder tausche es ganz einfach mit ihnen. Wann immer es geht, solltest du versuchen es einfach selber zu machen. Und für den Fall der Fälle, dass keine der genannten Möglichkeiten in Frage kommt, dann schau, ob du das Produkt entweder gebraucht bekommst oder aus Quellen beziehst, die regional oder möglichst nachhaltig sind. Somit ist nachhaltiges Handeln meist keineswegs teurer sondern kann dir sogar dabei helfen zu sparen und gleichzeitig einen positiven Beitrag für die Umwelt zu leisten. Und mit diesen Überlegungen im Hintergrund machst du den ersten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit!